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 CDU Stadtverband Sprockhövel
 



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05.03.2010, 14:20 Uhr | Übersicht | Drucken
Klausurtagung der CDU 2010
Abgeordneter Willibald Limberg stellte die Aufgaben des LWL vor

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist als Kommunalverband für das Verbandsgebiet Westfalen-Lippe ein Schwergewicht. Trotz eines
Haushaltvolumens von 2,4 Milliarden Euro und mit rund 14 000 Beschäftigten sind dessen Aufgaben und Leistungen der breiten Öffentlichkeit und selbst aktiven Kommunalpolitikern nicht ausreichend bekannt.


Die CDU Sprockhövel auf der Klausurtagung 2010
 
Balve-Eisborn. -
Für die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion Sprockhövel und deren sachkundige Bürger hat sich dies nach der jüngsten Klausurtagung in Balve-Eisborn deutlich verändert. Dafür sorgte als fachkundiger Referent Willibald Limberg. Er gehörte bereits von 1994 bis 2004 der Landschaftsversammlung an.
 
Nach den Kommunalwahlen im vergangenen Herbst zog Willibald Limberg über die Liste erneut dort ein und ist u.a. Mitglied in den Fachausschüssen Schule und LWL-Jugendheime sowie stellv. Mitglied im besonders gefragten Kulturausschuss.
 
Nach einem Gesamtüberblick mit Hinweisen auf die aktuelle Zusammensetzung der insgesamt 101 Mitglieder zählenden Landschaftsversammlung, in der die CDU mit 41 Sitzen die stärkste Fraktion ist, gab Willibald Limberg nähere Erläuterungen. 
 
Er stellte heraus, dass der LWL allein an Sozialhilfe für behinderte Menschen in Westfalen-Lippe jährlich rund 1,6 Milliarden Euro aufwendet. Allein in den Ennepe-Ruhr-Kreis wurden aus den LWL-Kassen im vergangenen Jahr 52 607 542 Euro an Sozialhilfe für behinderte Menschen verausgabt.
 
Der Löwenanteil der Ausgaben wird für die Unterbringung in den Wohnheimen und in den Werkstätten für behinderte Menschen benötigt. Ohne die Mittel des LWL als einer der größten Sozialhilfezahler in Deutschland könnten die kirchlichen oder frei gemeinnützige Träger die Behindertenarbeit nicht leisten, erklärte Willibald Limberg mit Hinweisen auf heimische Träger wie die Ev. Stiftung Volmarstein oder die AWO-
Werkstätten Ennepe-Ruhr.
 
Nach der Aufgabenübertragung von Aufgaben der vormals staatlichen Versorgungsämter arbeiten derzeit rund 14 000 Beschäftigte (einschl. Teilzeitstellen) beim LWL, davon rund 9 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den psychiatrischen Kliniken und den Tageskliniken und Institutsambulanzen des LWL.
 
Weiter erfuhren die Fraktionsmitglieder, dass 86 Mädchen und 173 Jungen mit Wohnort im Kreis einen Förderschulkindergarten oder eine Förderschule des LWL besuchen. Drei heilpädagogische Kindertagesstätten mit Standort im Heimatkreis förderte der LWL im letzten Jahr mit 2 159 213 Euro.
 
„Sicherlich gehörte die vom Kreis zu zahlende Landschaftsumlage mit 63,5 Mio Euro auch im vergangenen Jahr zu den größten Ausgabepositionen in unserem Kreishaushalt,“ erklärte Willibald Limberg als erfahrendes und langjähriges Mitglied des Kreistages. „Allerdings sollten wir uns vor Augen führen, dass aus LWL-Kassen für dominierenden Sozialbereich einschließlich der Sozialhilfe für behinderte Menschen 97,5 Mio. Euro in den Ennepe-Ruhr-Kreis geflossen sind.
 
Für die sehr informativen Ausführungen einschließlich der bildhaften Darstellungen bedankte sich Fraktionsvorsitzender Udo Andre Schäfer bei Willibald Limberg sehr herzlich und wünschte ihm bei der Vertretung der heimischen Anliegen in Münster viel Erfolg.


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