CDU Sprockhövel besuchte auf Einladung von Willibald Limberg den Land-schaftverband Westfalen Lippe. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe gab Empfang für die Gäste aus Sprockhövel.
Sprockhövel/Münster. Der Tagesausflug von Mitgliedern der CDU-Fraktion des Rates Sprockhövel und des Gemeindeverbandes am vergangenen Wochenende nach Münster war sehr informativ. Die Fahrt bekam durch den Empfang im Friedenssaal des historischen Rathauses inmitten der Altstadt eine besondere Note.
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| OB Markus Lewe empfing die Gäste aus Sprockhövel persönlich |
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Durch die persönlichen Kontakte des stellvertretenden Landrates und heimischen LWL-Abgeordneten Willibald Limberg empfing Oberbürgermeister Markus Lewe persönlich die CDU-Mitglieder aus Sprockhövel.
Er stellte heraus, dass es mit einem erfolgreichen Stadtmarketing gelungen sei, die Stadt als „Friedensstadt“ mit einem weltoffenen Flair und einer hohen Wohn- und Lebensqualität auch international bekannter zu machen. Als drittgrößte Universitätsstadt in Deutschland mit über 50 000 Studierenden bei rund 280 000 Einwohner sei Münster zudem eine sehr „junge Stadt“.
Der Oberbürgermeister wies auf die zentralen Funktionen von Münster als Sitz für zahlreiche westfälische Verbände und Institutionen hin. Die erste wirtschaftliche Blütezeit habe die Stadt bereits zwischen 1300 und 1600 erlebt. Als befestigte und mit damaligen Mitteln kaum einnehmbare Stadt fanden die fünfjährigen Friedensverhandlungen im Jahre 1648 zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges einen erfolgreichen Abschluss. In Münster wurde somit europäische Geschichte, hob Markus Lewe hervor.
Zuvor hatten die CDU-Mitglieder aus Sprockhövel das Landeshaus in Münster, Sitz des Westfalenparlamentes und der LWL-Hauptverwaltung, besucht. Dort stellte Friedrich Klanke als Geschäftsführer der CDU-Fraktion des LWL die Aufgaben des Landschaftsverbandes vor. Von den insgesamt rund 14 000 LWL-Beschäftigten arbeiten insgesamt über 8 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den pyschiatrischen Kliniken des Kommunalverbandes.
Der Geschäftsführer stellte heraus, dass im vergangenen Jahr rund 98 Mio. Euro an Finanzmitteln aus LWL-Kassen in den Ennepe-Ruhr-Kreis geflossen seien. Mit 52,5 Mio. Euro entfalle der Löwenanteil auf die Sozialhilfezahlungen für behinderte Menschen. Für den Bereich der Wohnheime und Behindertenwerkstätten habe der LWL alleine rund 50 % des Aufwandes für fünf Einrichtungen gewährt.
Dies seien die Ev. Stiftung Volmarstein, Wetter (Ruhr), Stiftungsbereich Vor Ort in Breckerfeld, die AWO-Werkstätten Ennepe-Ruhr, das Frauenheim Wengern und die Werkstatt für behinderte Menschen in Wetter.
Neben einer Stadtführung und dem Empfang des Oberbürgermeister rundete ein Besuch des Mühlenhofmuseums am Aasee das gelungene Tagesprogramm ab, für dessen Vorbereitung und Umsetzung sich Stadtverbandsvorsitzender Udo Andre Schäfer herzlich bei Willibald Limberg, dem OB und Friedrich Klanke bedankte.
Die CDU-Mitglieder aus Spröckhövel wurden von Oberbürgemeister Markus Lewe persönlich im historischen Rathaus in Münster empfangen. |